Geschichte

HugoKrayenbühl_3to1.jpgHugo Krayenbühl an der Neurochirurgie des USZ, Quellennachweis: AfM PSf_gf PN 222..

Mehrere bekannte Experten haben über die Jahre die Entwicklung der Neuroradiologie am Universitätsspital Zürich initiiert und gefördert:

  • Hugo Krayenbühl (Neurochirurg)
  • M. Gazi Yaşargil (Neurochirurg)
  • Ugo Fisch (Schädelbasischirurg)
  • Günter Baumgartner (Neurologe)
  • Konrad Akert (Hirnforscher)

Prof. Antonios Valavanis hat als ehemaliger Klinikdirektor die klinischen Dienstleistungen, Lehre und Forschung seit den 80er Jahren zur heutigen klinisch-neurowissenschaftlichen Disziplin ausgebaut. Im Jahr 2018 übernahm der heutige Direktor, Prof. Christoph Stippich, die Leitung der Klinik.

Heute setzt die Klinik für Neuroradiologie hochentwickelte bildgebende Verfahren zur strukturellen und funktionellen Diagnostik ein. Ausserdem bietet sie interventionelle Verfahren an für minimalinvasive, bildgesteuerte Behandlungen von Erkrankungen des Zentralnervensystems und seiner Anhangsorgane. Beide Disziplinen (diagnostische und interventionelle Neuroradiologie) kommen sowohl bei Erwachsenen als auch Kindern zum Einsatz.

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Die wichtigsten Etappen der Neuroradiologie am USZ:

​1965
​Die Neurochirurgen H. Krayenbühl und M. G. Yaşargil führen erstmals den Begriff „Neuroradiologie“ am USZ ein und definieren in ihrem Lehrbuch „Die Zerebrale
Angiographie“ die Neuroradiologie als ein Sondergebiet innerhalb der neurologischen
Wissenschaften.
​1977​Inbetriebnahme des ersten Schädel-Computertomographen (CT) am USZ.
​1979
​Erste katheterbasierte Embolisation einer Gefässmissbildung des Gehirns am USZ 
Einführung der Interventionellen Neuroradiologie.
​1984​Erste superselektive intraarterielle Fibrinolyse zur Behandlung des Schlaganfalls.
​1985

Inbetriebnahme des ersten Magnetresonanz-Tomographen (MR) am USZ
Einführung des „Neuroimaging“.

Errichtung des Lehrstuhls für Neuroradiologie an der Universität Zürich.

​1992
​​Erste Behandlung eines Hirnaneurysmas mit der neuen Methode des Coilings.
Durchführung des ersten internationalen „Zurich Course on Interventional Neuroradiology“ am USZ, der während vieler Jahre jährlich durchgeführt wird.
​1994
​Schaffung des Ordinariates für Neuroradiologie an der Medizinischen Fakultät der
Universität Zürich und des Institutes für Neuroradiologie am USZ. Einführung des Carotis-Stenting zur Behandlung hochgradiger, symptomatischer Carotis-Stenosen.
​1995​Gründung des neuroendovaskulären Forschungslabors.
​1998Aufnahme der Forschungsgruppen „Neuroimaging“ und „Neurointervention“ des Instituts für Neuroradiologie im neu gegründeten Zentrum Neurowissenschaften der Universität und ETH Zürich.
​2010

​Im Rahmen der neuen Dachstrategie des USZ wird das Institut umbenannt in "Klinik für 
Neuroradiologie" und dem Haupt-Medizinbereich Neuro-Kopf sowie dem Neben-Medizinbereich Bildgebende Verfahren zugeordnet.

 Einführung der mechanischen Thrombektomie zur Behandlung des Schlaganfalls.

​2012​Eröffnung des MR-Zentrums NORD mit drei Hochfeld (3 Tesla)-Magnetresonanz-Tomographie-Anlagen und neurochirurgischem intraoperativem MR.
​2014​Gründung des Klinischen Neurozentrums des USZ bestehend aus den drei Kernkliniken Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie.
​2018​Professor Christoph Stippich übernimmt die Leitung der Klinik.

 

 


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